Wo entstehen im Schlafzimmer elektrische Wechselfelderohne das ich das weiß…..?

Wir gehen davon aus, dass keine schädlichen Strahlungen vorhanden sein können, wenn ich keine Verbraucher, wie beispielsweise die Nachttischlampe, eingeschaltet habe. Das stimmt leider nicht und daher schlafen wir teilweise in elektrischen Wechselfeldern, ohne es zu wissen. 

Einfache Nachttischleuchten stellen häufig sehr starke Elektrosmogquellen dar. Die Position des Steckers ist entscheidend!

Ein Drittel aller Schlafplätze, egal ob bei Eltern oder Kindern, ist belasteter als es an
einem PC-Arbeitsplatz laut TCO erlaubt wäre. Eine häufige Quelle hierbei sind einfache Nachttischleuchten!
Das besondere hierbei ist, dass die stärksten Felder häufig von einer einfachen Nachttischleuchte ausgehen, wenn diese ausgeschaltet ist!

Das trifft dann zu, wenn die Nachttischleuchten „falsch herum“, also nicht „phasenrichtig“, in der Steckdose stecken. Den Steckern kann man jedoch nicht ansehen, wann diese „richtig“ oder „falsch“ in der Steckdose stecken. Ob der Stecker richtig steckt, kann nur gemessen werden, z.B. mit einem einfachen aktiven Spannungsprüfer. Die Chance liegt also bei 50 %, den Stecker richtig, oder eben auch falsch herum, in die Steckdose zu stecken. Unsere Erfahrung zeigt jedoch, dass Leuchten häufiger falsch herum in den Steckdosen stecken (Murphys Gesetz).

Warum ist das so?

Nachttischlampe

Die Schalter der meisten Leuchten schalten nur einpolig. Die Industrie spart hier gern einige wenige Cent. Wird sodann nicht die Phase sondern der Neutralleiter geschaltet, entstehen an der Leuchte starke elektrische Wechselfelder, wenn diese nicht eingeschaltet ist (elektrische Wechselfelder entstehen durch Spannung, ein Stromfluss ist nicht erforderlich). Die Leuchte wird dann aus baubiologischer Sicht zu einer extremen Feldquelle in unmittelbarer Nähe zum Schlafplatz. Je nach Lampentyp können hierbei Feldstärken von über 300 V/m erreicht werden. Die TCO schreibt an Arbeitsplätzen max. 10 V/m vor.

Hinweis: Leuchten stellen häufig auch dann noch eine Quelle von elektrischen Wechselfeldern dar, wenn diese richtig herum in der Steckdose stecken. Diese fallen jedoch häufig deutlich geringer aus. Die Felder die dann noch am Schlafplatz gemessen werden, können aber immer noch schwach- bis stark auffällig sein. Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Felder weiter zu reduzieren: Abstand zu der Zuleitung der Leuchte, nachts den Stecker ziehen, abgeschirmte Leuchten oder Netzfreischaltung. Vorsicht bei schaltbaren Steckdosen (mit Schalter oder per Funk), auch hier kann es entscheidend sein, wie rum dieser Zwischenstecker in der der Steckdose steckt! Leuchten mit Netzteilen oder sogenannte „Touch-Leuchten“ sollten überhaupt nicht  im Schlafzimmer genutzt werden.

Es gibt natürlich noch viele weitere mögliche Quellen für elektrische Wechselfelder und an andere Strahlungsbelastungen am Schlafplatz. Durch eine elektrobiologische Elektrosmoguntersuchung können diese identifiziert und Lösungskonzepte erstellt werden.

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