Was sind elektrische Wechselfelder?

Sobald eine Stromleitung unter Spannung steht fließt auch Strom. Der Strom fließt auch dann, wenn die Geräte nicht eingeschaltet sind. Nun leben wir schon seit über 100 Jahren mit dem Thema Haushaltstrom und nehmen ihn als selbstverständlich hin, denn ohne Strom funktioniert nichts im Haushalt. Wir verdrängen den Gedanken, dass uns elektrische Wechselfelder gesundheitlich beinträchtigen. Zum einen sind es oft Hotspots von Kabeln, dort wo mehrere Elektrogeräte in Betrieb sind. Hier entstehen erhöhte elektrische Wechselfelder. Gerade am Arbeitsplatz oder an Orten wo man sich längere Zeit aufhält kann dies zu einer gesundheitlichen Belastung führen. Am wichtigsten ist jedoch der Schafplatz. Nachts sollten keine elektrischen Wechselfelder vorhanden sein, denn im Schlaf regeneriert der Körper. Wir speichern die Kraft für den nächsten Tag und es finden wichtige  Entgiftungs-mechanismen im Körper statt, die durch Elektrosmogbelastungen aller Art gestört werden.

Hinweis: Die elektrobiologischen Grenzwerte aufgrund von Körpermessungen um das 1000- bis 5000-fache niedriger als die gesetzlichen Grenzwerte. Wir konnten bei unseren Recherchen grundsätzlich feststellen, dass alle Grenzwerte im Bereich des Elektrosmogs in Deutschland eher die Industrie schützen als die Menschen. Wenn ein Elektrobiologe wie Dr. C. Scheingraber von AEB e.V. mit über 30 Jahren Berufserfahrung Fälle beschreibt, wo Menschen weit unter den staatlichen Grenzwerten an gesundheitlichen Problemen gelitten haben und diese Leiden nach einer elektrobiologischen Sanierung nach und nach weg gingen, dann vertrauen wir einem solchen Praktiker auf alle Fälle mehr.

Bei einer Messung der „Elektrischen Wechselfelder“ kam heraus, dass an der Arbeitsplatte in einer Küche ein erdbezogenes Wechselfeld von 1200 V/m vorlag. Zum Vergleich darf ein Bildschirm nach TCO-Norm in 50cm Abstand ein Feld von 10 V/m aufweisen. Starke elektrische Wechselfelder können Einfluss auf unsere Nerven und Muskeln haben. Auf einer Arbeitsplatte stehen oft viele elektrische Geräte (Toaster, Mixer, Kaffeemaschine, Teekocher), die wiederum an einer Steckdosenleiste angeschlossen sind. Die Steckdosenleiste wird dann häufig mit einer weiteren Verlängerung zur einzigen Steckdose geführt. Es ist oftmals recht einfach auf mehrere Verlängerungskabel zu verzichten und dadurch das elektrische Wechselfeld um bis zu 95% zu reduzieren, wenn nach dem Gebrauch der Geräte, die Steckdosenleiste ausgeschaltet wird. Gute Steckdosenleisten schalten 2-polig aus, so dass dann alle Störfelder beseitigt sind.

Was können Sie selbst tun?

Kontrollieren Sie  alle Geräte- und Verlängerungskabel, wo div. Gerätestecker zusammenkommen in Ihrer Wohnung. Man stellt oft fest, dass man die eine oder andere Steckdosenleiste entfernen kann. Tauschen Sie alle billigen Steckdosenleisten gegen abgeschirmte Steckdosenleisten aus. Gute, abgeschirmte Steckleisten sind heute leicht zu bekommen und die sind gar nicht mehr teuer. Für das Schlafzimmer kann man einen Netzfreischalter in den Sicherungskasten einbauen lassen. Der Netzfreischalter erkennt, wann Sie abends die letzte Lampe und das letzte Gerät ausgeschaltet haben und trennt dann den gesamten Stromkreislauf zum Schlafzimmer. Alle elektrischen Wechselfelder in ihrem Schlafraum sind dann abgetrennt und Sie können frei von elektrischen Wechselfeldern schlafen, wenn keine sonstigen Störfelder (z.B. vom Nachbarn) vorhanden sind. Netzfreischalter gibt es auch mit einstellbaren Schwellenstrom, so dass nicht störende Geräte, die im Standby stehen, ausgenommen werden können.

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